Strompreisrechner – einfach Strompreise vergleichen

Strompreisrechner – einfach Strompreise vergleichen

11. Mai 2020 0 Von TS_SR_AD2020

Vergleichen Sie ganz einfach mit diesem Strompreisrechner und finden Sie den günstigsten Stromanbieter. Egal ob Sie einen Anbieter für Ökostrom, Stromtarife für gewerbliche oder private Zwecke, mit Bonus oder ohne suchen. Mit den Filtermethoden dieses Strompreisrechners filtern Sie ganz bequem die Anbieter nach Ihren Wünschen.

So verwenden Sie den Strompreisrechner

  1. Stromverbrauch berechnen: ermitteln Sie Ihren jährlichen Stromverbrauch und geben diesen Wert dann in das Eingabefeld „Verbrauch“ ein. Wie Sie ihren aktuellen Stromverbrauch berechnen finden Sie im Absatz „Stromverbrauch berechnen“ (z.B. nur für ein einziges Gerät, oder auch Ihren gesamten Jahresverbrauch).
  2. Postleitzahl eingeben: Stromtpreise können sich je nach Wohnort stark unterscheiden. Wenn Sie die Postleitzahl angeben, für die Sie einen Stromtarif vergleichen wollen, bekommen Sie einen aussagekräftigen Stromtarifvergleich.
  3. Wählen Sie aus, welcher Bonus im Strompreis mit einberechnet werden soll. Aber Vorsicht: prüfen Sie zuerst welchen Bonus Sie überhaupt bekommen können. Sie finden alle Informationen im Absatz „Bonus beim Stromanbieterwechsel
  4. Unter „Nutzung“ wählen Sie die Option „privat“ aus, insofern Sie einen günstigen Stromanbieter für Ihre Wohnung bzw. Ihr eigenes Haus suchen.
  5. Legen Sie Wert auf sauberen Ökostrom? Dann bietet der Strompreisrechner die Option „nur Ökostrom“ anzeigen. Welche Vor- und Nachteile es beim Ökostrom gibt erfahren Sie im Absatz „Überblick im Strom-Tarife-Dschungel
  6. Sobald sie alle Felder im Strompreisrechner ausgefüllt haben, können Sie mit einem Klick auf den Knopf „jetzt vergleichen“ die Stromanbieter vergleichen und den für Sie günstigsten Stromtarif auswählen.
  7. Weiter Optionen finden Sie unterhalb des Strompreisrechners indem Sie auf den Text „optionale Filtereinstellungen“ klicken.

Stromverbrauch berechnen

Die Berechnung des Stromverbrauches ist nicht sonderlich kompliziert. Es gibt hierfür unterschiedliche Möglichkeiten:

  1. die Berechnung des Stromverbrauches einzelner Geräte anhand der Herstellerangaben
  2. Die Messung des Stromverbrauches einzelner Geräte (oder mehrerer Geräte an einer Steckdose) mit einem Stromkostenmessgerät
  3. Die Messung des Stromverbrauches anhand Ihres Stromzählers (der den Stromverbrauch Ihrer gesamten Wohnung bzw. Hauses misst).
  4. Falls Sie aktuell über keinerlei Erfahrungswerte oder Messgeräte verfügen, können Sie Ihren Stromverbrauch auch schätzen. Hierfür schauen Sie sich die durchschnittlichen Stromverbräuche verschiedener Haushalte an (siehe Absatz: „durchschnittliche Stromverbräuche„)

Alle soeben aufgezählten Varianten sind im folgenden Text erläutert.

Den Stromverbrauch einzelner Geräte berechnen

Der Stromverbrauch wird in der Einheit kWh (Kilowattstunden) abgerechnet. Zur Berechnung des Verbrauches einzelner Geräte benötigen Sie die vom Hersteller angegebene Leistung. Diese finden Sie entweder auf dem Gerät selbst, oder in der Bedienungsanleitung. Oder Sie notieren sich die Gerätebezeichnung (steht auf dem Gerät) und geben Sie in die Online-Suchmaschine Ihrer Wahl ein. Woher wissen Sie ob Sie den richtigen Wert gefunden haben? Sobald Sie eine Zahl mit der Einheit W oder kW finden, sind Sie fündig geworden. Schauen Sie doch gleich mal auf der Rückseite Ihres Fernsehgerätes oder Ihres PC Bildschirmes nach. Hier drei Werte zum Vergleich und die Berechnung der Stromverbräuche:

  • ein 27 Zoll PC Monitor hat ungefähr eine Leistung von 24 Watt (maximale Leistung). Das enspricht einem Energieverbrauch von 24 Wattstunden (kurz: Wh). Um von Wattstunden auf Kilowattstunden zu kommen, teilt man die Wattstunden durch den Wert 1000 und erhält einen Energieverbrauch von 0,024 kWh (Kilowattstunden). In vier Stunden verbraucht der Monitor 0,096 kWh (weil 4x 0,024 kWh = 0,096 kWh sind). Bei einem angenommenen Strompreis von 30 Cent pro Kilowattstunde sind das dann 2,88 Cent.
  • ein 65 Zoll TV Flatscreen hat ungefähr eine Leistung von 270 Watt (maximale Leistung). Aus der zuvor gezeigten Berechnung ergibt sich damit ein Energieverbrauch von 0,27 kWh. In vier Stunden verbraucht der Fernseher 1,08 kWh. Bei einem angenommenen Strompreis von 30 Cent pro Kilowattstunde sind das dann 32,4 Cent
  • Glühbirnen im Haushalt haben in der Regel eine maximale Leistung von 60 Watt. Das entspricht maximal einem Energieverbrauch von 0,06 kWh. Wenn diese Glühbirne zehn Stunden eingeschaltet ist, ergibt sich ein Energieverbrauch von 0,06×10 = 0,6 kWh. Bei einem angenommenen Strompreis von 30 Cent pro kWh sind das dann 18 Cent.
  • ab und zu steht zusätzlich noch die Durchschnittsleistung (bzw. englisch „typical power“) auf dem Gerät. Der Durchschnittsleistung gibt an, welche Leistung ein elektronisches Gerät üblicherweise hat, während die maximale Leistung beschreibt, wie viel Leistung das Gerät maximal zieht (z.B. ein Fernsehgerät bei voller Lautstärke und maximaler Helligkeit).

Wenn Sie die eben gezeigten Beispiele mit aktuellen Strompreisen berechnen wollen (oder Ihre eigenen Geräte), dann nutzen Sie den Strompreisrechner oben im Beitrag. Sie bekommen dann die aktuellen Strompreise angezeigt und können den günstigsten Anbieter wählen.

Jetzt könnten Sie für alle Ihre Stromverbraucher (wie z.B. Glühbirnen, TV, Monitore, MIkrowelle) den Stromverbrauch berechnen um Ihren Gesamtverbrauch zu bekommen. Aber der Aufwand wäre enorm und wie es einfacher geht, erfahren Sie im nächsten Abschnitt.

Den Stromverbrauch einzelner oder mehrerer Geräte messen

Die zuvor gezeigte Methode zur Berechnung des Stromverbrauches ist besonders für mehrere Geräte nicht mehr sonderlich genau. Denn es werden immer nur die maximal möglichen Leistungen auf dem Gerät angegeben. Die tatsächlichen Leistungen können deutlich nach unten hin abweichen.

Stattdessen ist es auch möglich, den Stromverbrauch einzelner Geräte, oder einer ganzen Steckdosenleiste zu messen. Hierfür gibt es im Handel entsprechende Stromkostenmessgeräte zu kaufen. Diese eignen sich besonders, wenn Sie keinen direkten Zugriff auf Ihren Hausstromzähler haben. Oder vielleicht möchten Sie einfach nur wissen, wie viel Energie Ihr Heimkinosystem im Jahr verbraucht. Messen Sie am besten den Verbrauch für eine festgelegte Zeit, z.B. für eine ganze Woche. Und weil ein Jahr 52 Wochen hat multiplizieren Sie den gemessenen „ein Wochen Wert“ mit 52 und erhalten so den Jahresverbrauch. Zuletzt geben Sie diesen Wert oben in den Strompreisrechner ein um mit dem aktuell günstigsten Strompreis Ihre geschätzen jährlichen Stromkosten zu berechnen.

Zaeel Energiekostenmessgerät Stromkostenmessgerät Leistungsmessgerät, Energiekosten-Messgerät mit LCD Bildschirm, Überlastsicherung, Maximale Leistung 3680W
  • Stromverbrauchszähler hat einen Power-Down-Schutz - Ihre Messwerte und Messeinstellungen werden gespeichert, auch wenn Sie das Gerät mal aus der Steckdose nehmen
  • ca. 150 x 200 cm
  • Mit großem S04-Emblem
  • In kuschelig weicher Ausführung
  • Maschinenwaschbar

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Messung Ihres Stromverbrauches anhand des Hausstromzählers

Wenn Sie für Ihren ganzen Haushalt den jährlichen Stromverbrauch berechnen wollen, ist es am einfachsten, den Hausstromzähler zu benutzen. Am besten nehmen Sie sich auch hierfür eine Woche Zeit. Notieren Sie sich heute Ihren aktuellen Zählerstand. Warten Sie eine Woche und notieren dann um die gleiche Zeit erneut den Zählerstand. Dann haben Sie eine gute Schätzung, wie viel Energie Sie in einer Woche verbrauchen:

  • Stromverbrauch pro Woche = Zählerstand B minus Zählerstand A

Weil das Jahr 52 Wochen hat, multiplizieren Sie den wöchentlichen Stromverbrauch mit 52 und bekommen so Ihren gut schätzen Jahresverbrauch. Haben Sie keine Woche Zeit? Dann lesen Sie den Zählerstand jetzt ab und in 24 Stunden erneut. Das ergibt den geschätzten, täglichen Verbrauch. Weil das Jahr 356 Tage hat, multiplizieren Sie diesen Wert mit 365 und erhalten so Ihren (nicht ganz so gut geschätzten) Jahresverbrauch. Bei dieser Methode werden Ihre Schätzungen umso besser, je länger Sie den Abstand zwischen der ersten und der abschließenden Ablesung wählen.

Stromverbrauch anhand von Durchschnittswerten schätzen

Den Stromverbrauch zu schätzen ist eine schnelle, aber auch eher ungenaue Methode um Ihren jährlichen Stromverbrauch zu ermitteln. Bei dieser Methode orientieren Sie sich an durchschnittlichen Verbräuchen, die Personen in einem ähnlichen Haushalt haben. Nutzen Sie diese Methode nur in folgenden Fällen:

  • Sie ziehen aus dem Elternhaus in Ihre erste eigene Wohnung und müssen jetzt eine Abschätzung des zukünftigen Stromverbrauches abgeben
  • Sie haben keinen Zugriff auf den Hausstromzähler oder teilen sich einen Stromzähler mit anderen Parteien. Weil Sie demnächst umziehen möchten Sie Ihren künftigen Stromverbrauch ermitteln.
  • Sie haben sich bisher nicht so mit dem Thema Strom befasst und wollen nur mal einen groben Anhaltswert wissen

Damit Sie Ihren Stromverbrauch anhand von Durchschnittswerten schätzen können, finden Sie im nächsten Abschnitt einige Beispiele.

Durchschnittliche Stromverbräuche für einen 1- bis 4- Personen Haushalt

Die durchschnittlichen Stromverbräuche pro Jahr helfen Ihnen dabei, Ihren künftigen Stromverbrauch zu schätzen. Diese Schätzung ist nicht sehr präzise. Bessere Methoden finden Sie im Abschnitt Stromverbrauch berechnen. Natürlich können Sie nichts falsch machen. Schließen Sie einen Stromvertrag mit einem Stromlieferanten ab, der deutlich unterhalb Ihres geschätzen Verbrauches liegt, müssen Sie mit einer hohen Nachzahlung rechnen (und darüber freut sich wirklich niemand :-).

Anhaltspunkte für Stromverbäuche

  • 4 Personen im Haushalt: 4250 bis 7000 kWh pro Jahr
  • 3 Personen im Haushalt: 3500 bis 4250 kWh pro Jahr
  • 2 Personen im Haushalt: 2500 bis 3500 kWh pro Jahr
  • 1 Person im Haushalt: 1500 bis 2000 kWh pro Jahr

Im Strompreisrechner können Sie auch einfach die Anzahl der Personen im Haushalt auswählen. Es wird dann automatisch ein passender Schätzwert übernommen.

Bonus beim Stromanbieterwechsel

Auf den ersten Blick ist es wirklich nicht leicht, einen passenden Tarif zu finden. Noch dazu gibt es verschiedene Bonus Möglichkeiten, die Sie nutzen können. Das hängt jedoch stark davon ab, in welcher „Wechselsituation“ Sie sich befinden. Hier zunächst ein kleiner Überblick über die gängisten Boni:

  • Neukundenbonus: den Neukundenbonus erhalten Kunden beim Wechsel zu einem Stromanbieter erst am Ende des ersten Jahres. Sie müssen sich also gedulden. Voraussetzung: Sie bekommen den Neukundenbonus nur, wenn Sie ein neuer Kunde sind, das heißt Sie dürfen in den letzten 6 Monaten keinen Vertrag mit diesem Stromversorger gehabt haben. Bitte beachten Sie, dass ein Stromkonzern häufig mehrere Marken (Vertriebsmarken) führt. Sollten Sie von einer Vertriebsmarke zu einer anderen wechseln, die aber beide zum selben Stromversorger gehören, dann bekommen Sie keinen Neukundenbonus!
  • Sofortbonus: den Sofortbonus bekommen Sie als Stromkunde üblicherweise innerhalb der ersten drei Monate ausgezahlt. Es gelten aber die gleichen Voraussetzungen wie für den Neukundenbonus. Sie müssen ein neuer Kunde sein, und dürfen in den letzten 6 Monaten keinen Vertrag mit diesem Versorgungsunternehmen gehabt haben.
  • Erstwechslerbonus: dieser Bonus ist, wie der Name schon sagt, nur für Erstwechsler. Sie bekommen den Erstwechselbonus nur, wenn Sie noch nie den Stromanbieter gewechselt haben. Das heißt automatisch, dass Sie aktuell Ihren Strom noch vom örtlichen Versorger (wie z.B. Stadtwerke) beziehen.

Im Strompreisrechner können Sie angeben, ob ein Bonus bereits berücksichtigt werden soll, oder ob Sie einen Stromvergleich ohne Bonus durchführen möchten.

Überblick im Stromtarife Dschungel

Auf Anhieb fällt es schwer den Durchblick im Dschungel der Stromtarife zu bekommen. Um herauszufinden, welcher Stromtarif zu Ihnen passt, sollten Sie sich Gedanken über die folgenden Punkte machen:

  • Legen Sie Wert auf einen Ökostrom Tarif? Mit einem Ökostrom Tarif unterstützen Sie die Energiegewinnung aus regenerativen Energien (wie z.B. Windkraft- oder Solaranlagen).
  • Wissen Sie ganz genau, wie viel Strom Sie im Jahr verbrauchen? Zum Beispiel weil Sie seit Jahren einen gleichbleibenden Energieverbrauch haben und sich auch in naher Zukunft keine Änderungen ergeben werden. Dann können Sie einen Pakettarif erwerben. Bei diesem Pakettarif kaufen Sie die gewünschte Energiemenge (Kilowattstunden) zu einem festen Preis. Sie profitieren aber nur dann, wenn Sie nicht sonderlich mehr oder weniger verbrauchen. Sollten Sie sich für einen Pakettarif entscheiden, und verbrauchen am Ende der 12 Monate doch mehr als geplant, müssen Sie mit verhältnismäßig teuren Nachzahlungen rechnen. Sollten Sie dagegen weniger verbrauchen, müssen Sie trotzdem den festgelegten Pakettarif zahlen (Sie „verschenken“ sozusagen Ihre übrigen Kilowattstunden).
  • Beachten Sie außerdem die Schritt im Abschnitt Strompreisrechner
  • Prüfen Sie, welchen Bonus Sie in Anspruch nehmen können. Weitere Infos finden Sie im Absatz Bonus beim Stromanbieterwechsel
  • Wenn Sie sich unsicher über Ihre Kündigungsfristen sind, dann schauen Sie sich doch kurz den Beitrag wann Strom kündigen an.

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